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Betrieben wird „Meduza“ von einem Team aus etwa 20 Menschen.
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Chefredakteur des russischen Exil-Mediums „Meduza“: „Wir nennen uns die Überlebenden“

Der russische Journalist Iwan Kolpakow hat gerade den ukrainischen Präsidenten interviewt. Hier spricht der Chef des Online-Mediums „Meduza“ über seine Arbeit im Krieg.

Von Katharina Kunert

Herr Kolpakow, am Sonntag waren Sie einer von vier russischen Journalisten, die den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem 90-minütigen Videocall interviewen konnten. Was war Ihr Eindruck von ihm?
Ich schätze seine Offenheit und Aufrichtigkeit. Selenskyj hat viele Dinge gesagt, die für Russen schwer zu verdauen und frustrierend sein mögen. Aber die Russen müssen diesen Krieg aus seiner Perspektive sehen – und natürlich aus der Perspektive der Ukrainer generell.

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