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29.05.2021, USA, Tulsa: Demonstranten sprechen mit der Polizei im historischen Stadtteil Greenwood bei einem Second Amendment Marsch während des hundertjährigen Gedenkens an das Tulsa Race Massacre. Foto: John Locher/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
© John Locher/AP/dpa
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„Die ganze Stadt ist ein Friedhof“: Das verdrängte Massaker von Tulsa

300 Tote, ein Schwarzes Viertel einfach ausgelöscht von einem weißen Mob. 100 Jahre später ringen die USA um Aufarbeitung, mit neuem Hass und alter Wut.

Chief Egunwale Amusan steht auf einem Parkplatz im Norden von Tulsa und zieht mit dem rechten Zeigefinger Linien durch die Luft. „Von da hinten“, sagt er, deutet auf einen Turm mehrere Kilometer entfernt und dreht sich um die eigene Achse, „bis dort hin“, jetzt zeigt er Richtung Archer Street, „gehörte damals alles zu Greenwood“.

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