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Gestaltung: Tagesspiegel/K. Schuber | freepik/Viacheslav Peretiatko, IMAGO/Ramil Sitdikov
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Kriegsjubel auf Kanal 5: Wie ich einen Abend in Putins Propaganda-Dauerschleife ertrug

Unser Autor wuchs mit dem russischen Fernsehen auf – um es dann zwanzig Jahre lang zu ignorieren. Jetzt will er die Gesichter sehen, die sein Land in den Krieg trieben.

Von Dmitry Vachedin

Dieser Text beginnt mit einem Schuldbekenntnis. Ich wurde 1982 in Sankt Petersburg geboren, damals Leningrad. Ich wuchs mit dem russischen Fernsehen auf. Als Kind habe ich täglich mehrere Stunden ferngesehen. Man könnte sogar sagen, dass mich diese wilde Mischung aus Politik- und Erotik-Shows in den Neunzigern entscheidend geprägt hat. Ohne sie wäre ich heute ein anderer Mensch. Und trotzdem habe ich das russische Fernsehen die vergangenen zwanzig Jahre ignoriert.

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