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Ursprünglich war Gunda Borgeest Sinologin und Literaturwissenschaftlerin - bevor sie professionelle Aufräumerin wurde.
© Foto: Emil Borgeest
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Aufräumberaterin Gunda Borgeest: „Nach vier Wochen darf die Socke in den Müll“

T-Shirts sollte man rollen und Spannbetttücher falten: Gunda Borgeest hilft Menschen beim Aufräumen. Sie hat erlebt, wie eine ordentliche Küche den Geist befreit. Ein Interview.

Von

Frau Borgeest, Sie gehen zu Menschen und räumen dort mit ihnen auf – das ist Ihr Beruf. Wann war es bei Ihnen zuletzt unordentlich?
Als die Kinder klein waren. Besonders meine Tochter fräste sich nach der Schule ihren Weg durch die Wohnung, eine Straße der Verwüstung: Schulranzen in den Flur gepfeffert, Jacke übers Sofa, Kühlschrank auf, Milchtropfen überall. Ich habe sie oft ermahnt, ja ja Mama, konnte mich irgendwann aber selbst nicht mehr hören. Ich kann mit Chaos um mich herum einfach nicht arbeiten.

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