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Comeback: Vertreter Dutzender sozialer Gruppierungen feiern Lula, inzwischen 76, im Mai in São Paulo.
© IMAGO/Fotoarena
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Präsident, Häftling, Hoffnungsträger Brasiliens: Das unwahrscheinliche Comeback des Lula da Silva

Er war schon einmal Staatschef. Dann musste er ins Gefängnis. Wer ist der Linke, der „den Hass Bolsonaros besiegen“ will – und der Ukraine eine Mitschuld am Krieg gibt?


Lange bevor der Star des Abends eintrifft, hallt ein Chor durch die Halle: „Olé, olé, olé, olá – Lula, Lula!“ Die Vertreter von rund 30 sozialen Gruppierungen sind in São Paulo zusammengekommen, darunter Gewerkschaften, die Landlosen-, die Schwarzen- und die LGBTI-Bewegung. Viele junge Menschen sind da, das Publikum schwenkt Fahnen und trägt Aufkleber mit Forderungen wie: „Gegen die Polizeigewalt in den Favelas!“ Sie alle sind an diesem Tag Ende Mai gekommen, um ihren Hoffnungsträger zu feiern, einen Mann, der versprochen hat, Brasilien „wieder glücklich“ zu machen: Luiz Inácio da Silva, bekannter als Lula.

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