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„Nun glaubt uns kein Mensch, wie schön’s hier war“: Was die Musikauswahl der Kanzlerin über sie und ihre Ära verrät

Zapfenstreich mit Nina Hagen, Hildegard Knef und einem Kirchenlied: Ein persönlicher Rückblick des Tagesspiegel-Parlamentsreporters auf Merkel und ihre Amtszeit.

Von Robert Birnbaum

| Update:

Ein anderer Abschied hätte ja auch schlecht zu ihr gepasst. Morgenlage wie jeden Tag, mittags die Ministerpräsidenten zur letzten Corona-Runde, alles im vollen Lauf. Doch wenn das auch noch erledigt ist und es draußen langsam dunkel wird, wird jemand sagen: Frau Kanzlerin, Sie müssen jetzt los. Und dann wird sie an diesem Donnerstagabend still im Fackellicht der Ehrenformation hören, wie das Musikcorps zum Abschluss den großen Bogen ihres Lebens spielt – Nina Hagens frechen DDR-Schlager, das Kirchenlied, dazwischen regnen die roten Rosen der Hildegard Knef.

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