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© Johannes Eisele/picture-alliance/ dpa
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Tanzen in leeren DDR-Fabriken: Wie die Treuhand den Techno möglich machte

Hat der Abbruch der alten Industrie den Aufbruch des neuen Berliner Lebensgefühls bewirkt? Eine Spurensuche bei Abwicklern, DJs und in stillgelegten Clubs.

Sie läuft in klobigen Turnschuhen über den Linoleumboden, der nach DDR stinkt. Hinter ihr junge Tänzerinnen in Schwarz, ihre Arme und Beine im Technotakt, der durch den abblätternden Proberaum dröhnt, hier in der alten Plattenbauschule in Ost-Berlins früherer Mitte. Die Frauen nennen sich Businessmänner, trotten in synchroner Stummheit dem Beat hinterher. Maike Möller-Engemann gibt mit ihren klobigen Turnschuhen den Schritt vor - sie spielt Marusha, Berlins bekannteste DJane, schiebt ihre Stimme zwischen die schnellen Takte: „We are dancing and dying“.

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