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© imago/ZUMA Press

Warum ich keine Carrie mehr sein will : „Sex and the City“ ist schlecht gealtert

Weiße, reiche Egomaninnen: Unsere Autorin hat sich anlässlich des Reboots der Erfolgsserie die alten Folgen wieder angeschaut - und ist wenig entzückt.

Von Inga Barthels

| Update:

Gemeinsam mit meiner besten Freundin sitze ich auf meinem Bett in meinem Jugendzimmer in Kleinmachnow und starre auf den Fernseher, ein Sektglas in der Hand. Es ist ein Dienstagabend im Dezember 2004, das Jahr, in dem „Herr der Ringe“ elf Oscars gewinnt und ein soziales Netzwerk namens „Facebook“ live geht. Mir rinnen die Tränen die Wangen hinunter. Gerade hat ProSieben das große Finale von „Sex and the City“ gesendet. Ich bin 16, habe am nächsten Tag Schule und bin eigentlich viel zu jung für die Serie, die vier New Yorker Single-Frauen in ihren Dreißigern begleitet. Trotzdem fühle ich mit der coolen und glamourösen Carrie.

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