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Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen.
© REUTERS/Annegret Hilse
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Wie sehr darf man den Lebenslauf aufhübschen?: Eine Kulturgeschichte des Curriculum Vitae

Personaler schauen nur sechs Sekunden auf einen Lebenslauf. Zu bescheiden? Schwierig. Zu hochgejazzt? Gefährlich. Denn wenn jemand Bundeskanzlerin werden will, wird die ganze Republik zum misstrauischen Recruiter.

Im Jahr 1482 ist ein Universalgenie auf Jobsuche. Ausgerechnet der Mann, dessen Leben und Wirken alle standardisierten Bewerbungsvorlagen sprengen würde, befindet sich wie jeder Berufsanfänger in der demütigen Position des Bittstellers. Aber Leonardo da Vinci ist schließlich Erfinder, also verfasst er den ersten dokumentierten Lebenslauf der Geschichte.

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