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Aktivisten der Gruppe Aufstand der letzten Generation Mitte Mai bei der Blockade einer Autobahnausfahrt in Bayern.
© IMAGO/aal.photo
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Sind Gruppen wie Letzte Generation zu radikal? : „Protest muss nicht immer rechtmäßig sein“

Ein Gespräch mit dem Philosophen Robin Celikates über Autobahnblockaden, Klimademonstrationen und die Grenze zwischen zivilem Ungehorsam und illegalen Aktionen.

Von Moritz Hackl

Herr Celikates, sich auf der Straße festzukleben, wie das die Gruppe „Letzte Generation“ wieder getan hat – ist das zu radikal?
Es kommt darauf an, in welchem Zusammenhang man das betrachtet. Sich für seine Überzeugungen auf die Straße zu setzen und festzukleben, ist vielleicht radikal im Vergleich zu dem, was die Menschen in Deutschland gewöhnt sind, was sie erwarten, was üblich ist in unserem politischen System. In einem größeren Kontext betrachtet aber sind die allermeisten Mittel, zu denen die Klimabewegungen greifen – das umfasst jetzt auch die sogenannten radikaleren Teile, also Ende Gelände und Aufstand der letzten Generation –, noch ziemlich gemäßigt.

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