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Guter Geheimdienst: Ken Folletts neuer Roman „Never“

Die Gefahr eines Atomkriegs: Ken Follett erzählt in seinem Roman von einem Konflikt zwischen China und den USA – und zwar erschreckend realistisch.

Von Chris Melzer

Ken Folletts neuer Roman „Never“ ist brutal realistisch. Eigentlich Experte für historische Geschichten, hat Follett erstmals seit 16 Jahren wieder ein Buch geschrieben, das in der Gegenwart angesiedelt ist. Es handelt von einem Konflikt zwischen Supermächten, in dem Atomwaffen eine Rolle spielen. Das Ganze droht zu einem Krieg zu eskalieren, der unvermeidbar scheint. „Bei den Recherchen für mein Buch ‚Sturz der Titanen' ist mir etwas Erschreckendes aufgefallen“, sagt Follett im Zoom-Gespräch, er sitzt bei sich zuhause in London in seinem Arbeitszimmer, das voller Buchregale ist. „Keiner hat den Ersten Weltkrieg gewollt, trotzdem fand er statt, mit Millionen Toten und Folgen bis heute. Ich habe mich gefragt, ob das heute wieder möglich wäre.“

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