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Kunst der Stalin-Zeit. Ausstellung „Agitation zum Glück“, St. Peterburg, 1993. Fotografiert von Frank Gaudlitz.
© Gaudlitz
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Fotograf Frank Gaudlitz über Russland: „Ein Großteil schweigt, aus Angst“

Seit 30 Jahren bereist der Fotograf Frank Gaudlitz Russland. Er verfolgte den aufflammenden Patriotismus. Jetzt ist sein Lebensthema an einem Endpunkt. Ein Gespräch.

Von Lena Schneider

Herr Gaudlitz, Sie beschäftigen sich mit Russland, seitdem Sie Fotograf sind. Wie war Ihre erste Begegnung mit dem Land?
1988, in meinem ersten Studienjahr an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, gab es im Rahmen des sogenannten Studentensommers zwei Plätze an der Erdgastrasse im Ural, in der Region Perm. Dafür hatte ich mich beworben. Wir waren einer Brigade der Post zugeordnet, die dort Stromkabel verlegte. Es mussten Gräben geschippt, aber auch mit großer Technik der Lauf von Flüssen verändert werden. Inmitten der Taiga. Es war schön, mit Auerhähnen und Elchen zusammen zu sein.

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