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Tsitsi Dangarembga vor dem Berlinale-Palast in Berlin.
© Hannibal Hanschke/Pool AP/AP/dpa
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Tsitsi Dangarembga im Interview: „Wir müssen gut miteinander leben“

Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga eröffnet das Festival Lit:potsdam. Die Friedenspreisträgerin über Frauenrechte, patriarchale Strukturen und Traditionen

Von Lena Schneider

Frau Dangarembga, der erste Satz Ihres Romans „Nervous Conditions“ ist einer, den man nicht wieder vergisst: „Ich war nicht traurig, als mein Bruder starb.“ Wissen Sie noch, wie es zu dem Satz kam?
Das ganze Buch dreht sich darum, wie Mädchen im Gegensatz zu Jungen mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Das junge Mädchen kämpft gegen diese Vorurteile an, um zu bekommen, was sie will – und das ist Zugang zu Bildung. Ihr Bruder stirbt währenddessen – und das gibt ihr die Möglichkeit, den Schulplatz zu bekommen, der für ihn bestimmt gewesen war. Ihr Leben ändert sich dadurch grundsätzlich. Als ich das Buch beendete, war das übrigens nicht der erste Satz. Aber dann las ich in einem Buch darüber, wie man gute Bücher schreibt, dass man einen starken ersten Satz braucht. Und den habe ich dann gesucht.

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