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Götzendienst. Turandot gibt es in Philipp Stölzls Regie gleich doppelt, als reale Frau (Elena Pankratova, vorne links mit Glatze) und als haushohe Symbolfigur, die das Volk anbeten muss.
© Matthias Baus
Tagesspiegel Plus

Wochenende der Klassikstars: Zubin Mehta dirigiert „Turandot“, Daniel Barenboim auf dem Bebelplatz

In der Staatsoper dirigiert Zubin Mehta Puccinis „Turandot“ in einer Neuinszenierung von Philipp Stölzl. Und der glücklich genesene Daniel Barenboim leitet die Staatskapelle bei einem Freiluftkonzert.

Zusammen haben sie 131 Jahre Berufserfahrung. Zubin Mehta und Daniel Barenboim sind Weltstars – und Freunde seit Jugendtagen. Es war 1955 im toskanischen Siena, als sie sich kennenlernten, bei der Accademia Chigiana zur Förderung junger Talente. Wobei das im Fall der beiden untertrieben ausgedrückt ist: Barenboim war ein Wunderkind, als Pianist wie als Dirigent, und damals zarte Zwölf, der aus einer indischen Musikerfamilie stammende Mehta, 1936 geboren, sollte sich bald ebenfalls zum Jahrhundertkünstler entwickeln.

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