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29.10.2021, Nordrhein-Westfalen, Meckenheim: Blick in das Wohnmobil der NSU-Terrorzelle, das mit Brandspuren in der Asservatenkammer des Bundeskriminalamtes steht. Nach einem missglückten Banküberfall wurden vor 10 Jahren am 04.11.2011 die Rechtsterroristen Mundlos und Böhnhardt tot in einem ausgebrannten Wohnmobil in Eisenach gefunden. Damit fliegt die Terrorzelle «Nationalsozialistischer Untergrund» (NSU) auf. Drei Tage später stellt sich ihre Komplizin Zschäpe. Dem NSU werden zehn Morde an Migranten und einer Polizistin zugeschrieben. (Zu dpa. "NSU-Enttarnung vor zehn Jahren: Was wussten die Sicherheitsbehörden?") Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
© dpa
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Der NSU und der 4. November 2011: Ein erinnerungspflichtiger Tag in Deutschland

Nach mehr als zwölf Jahren Kolumnenschreiben verabschiedet sich Barbara John mit diesem letzten Zwischenruf – zu einem Thema, bei dem sie besondere Verantwortung übernommen hat.

Eine Kolumne von Barbara John

Der 4. November 2011 gehört zu den erinnerungspflichtigen Tagen in der Geschichte Deutschlands. An diesem Tag findet die Polizei in Eisenach in einem Wohnmobil zwei junge Männer aus Jena erschossen auf. Ein Rentner hatte die Polizei auf zwei Personen aufmerksam gemacht, die ihre Fahrräder im Wohnwagen verstaut hatten.

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