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© Michael Kappeler/dpa
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Die Untergangsängste der Kanzlerin: Warum Angela Merkel die Konfrontation mit China scheut

Ja, es geht auch um deutsche Wirtschaftsinteressen. Doch der wahre Grund für Merkels zurückhaltende China-Politik ist ein anderer.

Ein Essay von Thorsten Benner

Vor zehn Jahren, im Juni 2011, ehrte US-Präsident Barack Obama Angela Merkel als europäische Gallionsfigur für die Freiheit. Bei einem Staatsbesuch im Weißen Haus überreichte er ihr die Presidential Medal of Freedom und würdigte sie als „eloquente Stimme für Menschenrechte und Menschenwürde in der Welt“. Ihren Abschiedsbesuch in Washington letzte Woche absolvierte Merkel in einer ganz anderen Rolle: als wichtigste Gegenspielerin der Chinapolitik von US-Präsident Biden. Davon konnten auch die zwischen Biden und Merkel ausgetauschten Höflichkeiten nicht ablenken.

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