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Für die Demonstrationen in Belarus gibt es nur wenig Solidarität aus westlichen Demokratien.
© AZ lix exa /dpa
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Identitätspolitik statt Menschenrechte: Den Diktaturen der Welt ein Wohlgefallen

Immer seltener gibt es aus der Gesellschaft Solidarität mit den Entrechteten auf der Welt. Das war früher anders. Dafür treibt heute eine diffuse Identitätspolitik viele Menschen an.

Eine Kolumne von Caroline Fetscher

Anwar R. wurde vor ein paar Tagen verurteilt. Gegen Alaa M. beginnt gerade ein Prozess. Justiz und Staatsanwaltschaft verfolgen syrische Foltertäter, die sich hier im Land aufhalten. Weltrecht wird angewandt, das ist großartig. Doch wo bleiben eigentlich die Kundgebungen, die vor den Toren von Syriens Botschaft am Berliner Tiergarten fordern, dass das Foltern aufhört? Es wird ja fortgesetzt in den Haftanstalten von Präsident Assad, auch in diesem Augenblick.

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