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Meinung
© Martha von Maydell für Tagesspiegel
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Das für Männer praktische „Frauen-Wegwerf-Gesetz“: Nach der Scheidung folgt für Frauen oft das böse Erwachen

Viele Ehen von über 40-Jährigen scheitern. Frauen, die sich um Kinder gekümmert haben, werden nicht selten bedauert – und verlacht. Ein Gastbeitrag.

Von Britta Sembach und Susanne Garsoffky

Scheiden tut weh – vor allem im Portemonnaie. Ein Satz, den wir zur Überschrift erkoren haben, weil er vor allem Frauen im mittleren Alter betrifft. Immer mehr Ehen gehen immer später auseinander, fast 20 Prozent scheitern nach der Silberhochzeit. Das hat massive Folgen, vor allem für Frauen, die sich jahrzehntelang um die Familie gekümmert haben. Sie stehen oft vor dem finanziellen Ruin. Und es gibt keine Hilfe, nirgends.

Die Forschung richtet ihren Fokus noch immer auf Paare mit kleinen Kindern, wenn es um Trennungen geht. Dabei sind die Bedingungen, die Menschen im mittleren Alter für einen Neuanfang haben, denkbar schlechter.  

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