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Sabine Rennefanz
© Nassim Rad / Montage TSP
Tagesspiegel Plus

Wo sind die Väter?: Die Lasten in der Krise sind ungleich verteilt

Die Corona-Krise als eine Art Gleichberechtigungsbeschleuniger? Frustriert und erschöpft sind insbesondere die Mütter. Über eine große Ungerechtigkeit.

Von Sabine Rennefanz

Es ist fast zwei Jahre her, dass die Berliner Soziologin Jutta Allmendinger davor warnte, die Coronakrise werde die Frauen in traditionelle Rollen zurückdrängen. Sie sprach bei Anne Will von einer „entsetzlichen Retraditionalisierung“, Frauen würden durch die Krise um drei Jahrzehnte zurückgeworfen. Die Soziologin ist dafür heftig gescholten worden. Andere – Männer vor allem – meinten Indizien entdeckt zu haben, dass sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verringern würden. Wenn die Väter mehr zu Hause seien, würden sie sehen, wie viel Arbeit anfällt und sich mehr einbringen. Die Krise als eine Art Gleichberechtigungsbeschleuniger.

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