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18.05.2022, Belgien, Brussels: Die Flaggen Finnlands (l-r), der Nato und Schwedens stehen bei einer Zeremonie anlässlich der Überreichung der Nato-Beitrittsanträge Schwedens und Finnlands in Brüssel. Botschafter der beiden Länder übergaben Nato-Generalsekretär Stoltenberg am Mittwochmorgen in der Brüsseler Bündniszentrale die entsprechenden Dokumente. Foto: Johanna Geron/Reuters Pool/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Zeitenwende in Schweden, Finnland und Österreich: Neutrale Staaten werden trotz allem weiter gebraucht

Völkerrechtlich darf sich ein neutraler Staat weder an Kriegen noch Konflikten mit anderen Staaten beteiligen. Dieses Konzept ist mitnichten überholt.

Ein Kommentar von Caroline Fetscher

Auf den Tag genau kann ein schwedischer Experte für Russland benennen, bis wann er Befürworter der Neutralität seines Landes war. Bis zum 23. Februar 2022 war der erfahrene Diplomat in Stockholm überzeugt, dass Schweden sich nicht zur Nato gesellen solle. Das habe sich, „leider, leider“, am 24. Februar geändert, dem Tag des militärischen Überfalls von Russland auf die Ukraine. Die Zeitenwende hat die neutralen Staaten Europas erreicht.

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