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Tagesspiegel Plus

Queerer Volleyball-Profi Benjamin Patch: „Wie unter Athleten über Frauen geredet wird – das ist so veraltet“

Volleyballer Benjamin Patch über alte Rollenbilder im Sport, sein öffentliches Coming-out und die Berliner Drag-Szene.

Von Inga Hofmann

Benjamin Patch, vor einem Jahr haben Sie im Tagesspiegel zum ersten Mal öffentlich darüber gesprochen, dass sie queer sind. Wie waren die Reaktionen danach?
Es kommen immer noch Reaktionen und es ist wirklich wundervoll. Ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil: Es war eine schöne Grundlage, um mit diesem Augenblick der Wahrheit etwas aufzubauen. Mir war in dem Moment nicht bewusst, dass ich es vorher noch nie öffentlich gesagt habe, aber es ist wichtig, dass wir weiterhin über diese Dinge reden; dass wir Leute dazu bringen, nachzudenken und zu verstehen, dass es Menschen gibt, die im Sport existieren wollen, sich aber bisher nicht sicher fühlen. Ich bin dankbar, dass ich dazu beitragen kann, Platz für alle Menschen im Sport zu machen.

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