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Dagmar Hillig, Pächterin des Pratergartens, hofft auf ein Einlenken des Bezirks. „Aber mit mir spricht ja keiner“, sagt sie. Ein Schiedsverfahren lehnt Pankow ab. Sie will den Biergarten wieder öffnen, sobald das pandemiebedingt möglich ist.
© Reinhart Bünger
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Pratergarten möchte Ostern wieder öffnen: Gericht entscheidet im Konflikt um den Denkmalschutz für die Pächterin

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat gesprochen: Dagmar Hillig muss die vom Bezirk Pankow geplanten Maßnahmen nicht dulden

Von Reinhart Bünger

Bundesfinanzminister Olaf Scholz freut sich schon. „Ich gehe davon aus, dass wir im Sommer wieder im Biergarten sitzen können“, ließ er sich in der Donnerstag-Ausgabe der „Rheinischen Post“ zitieren. Und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält eine Öffnung der Außengastronomie in Deutschland um Ostern herum für möglich. Einige Monate lang sah es mit Blick auf den Pratergarten an der Kastanienallee nicht danach aus, als sei das in Prenzlauer Berg machbar. Und das nicht allein wegen der Pandemie. Der Bezirk Pankow liefert sich mit der Pächterin der Restauration, Dagmar Hillig, vor mehreren Gerichten einen bizarren Streit, der gelegentlich auf Kosten der Steuerzahler entschieden wird. Nun gibt es eine neue Entscheidung, die die künftige Richtung der Auseinandersetzung vorgibt. Sie liegt dem Tagesspiegel exklusiv vor.

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