zum Hauptinhalt

© REUTERS

Berufsstand am Pranger : Warum Wirtschaftsprüfer nicht erst seit Wirecard in Verruf geraten sind

Der Fall Wirecard stellt Qualität und Geschäftsmodelle der gesamten Kontrollbranche infrage. Den Anbietern droht nun eine harte Regulierung.

Von
  • Ruth Berschens
  • Bert Fröndhoff

Tatsächlich liegen die Fakten im Fall Wirecard noch nicht auf dem Tisch. EY wird vorgeworfen, bei der Abschlussprüfung des Zahlungsdienstleisters versagt zu haben – vom bösen Wort des „Wegguckens“ ist die Rede. Es geht um grundlegende Kernaufgaben eines Prüfers, etwa die Bewertung der Qualität des internen Kontrollsystems beim Mandanten, das bei Wirecard allen Hinweisen nach katastrophal war. Noch schwerwiegender aber wäre es, wenn die EY-Experten bei der Prüfung der Wirecard-Bankkonten in Asien tatsächlich geschlampt hätten. EY sieht sich als Opfer eines ausgeklügelten Betrugs mit weltweiter Beteiligung.

Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus

Nie waren verlässliche Informationen wichtiger

Exklusive Inhalte für
Tagesspiegel Plus-Leser

Der preisgekrönte
Tagesspiegel Checkpoint

Ohne Risiko:
Jederzeit kündbar

Schon Digital-Abonnent? Hier anmelden