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Untätigkeit im Klimaschutz lässt Forschende an die Öffentlichkeit und auf die Straße gehen.
© picture alliance/dpa
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Die Einmischer: „Scientists for Future“ zwischen Forschung und Aktivismus

Etwas tun – für eine nachhaltige Zukunft. Das ist das Credo der Scientists for Future. Die Bewegung hat Fans, aber auch scharfe Kritiker. Ein Porträt.

Ohne Christian Lindner gäbe es die „Scientists for Future“ wohl nicht. 2019 hatte der FDP-Chef über die jungen Leute der „Fridays for Future“-Bewegung gesagt, man könne von ihnen nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. „Das ist eine Sache für Profis.“ Daraufhin meldeten sich die Profis zu Wort. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verfassten eine Stellungnahme. Darin heißt es unterstützend zu den Anliegen der Jugendbewegung: „Sie sind berechtigt und gut begründet. Die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus.“ Schnell fanden sich 26 800 Personen aus dem akademischen Milieu, die unterschrieben.

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