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Foto: dapd/Markus Schreiber

Der frühere Box-Weltmeister Graciano Rocchigiani muss sich auf einen weiteren Kampf im Gerichtssaal einstellen. Gegen den 48-Jährigen wurde Anklage wegen Nötigung erhoben, bestätigte am Freitag ein Justizsprecher.

Tempelhofer Freiheit. Internationale Gartenbauausstellung, Wohnen oder Busbahnhof – rund ums Flugfeld gibt es viele Ideen, aber wenig Zusammenhang, kritisiert Senator Müller.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) will Denkpause statt zu vieler verschiedener Nutzungen Gegen spekulativen Leerstand in der Stadt soll regionales Zweckentfremdungsverbot helfen.

Von Rainer W. During

Die Berliner Grünen wollen auf ihrem Parteitag an diesem Sonnabend die Weichen für den künftigen Oppositionskurs stellen. „Die Partei brennt darauf, inhaltlich wieder einzusteigen“, sagte die Landesvorsitzende Bettina Jarasch am Freitag.

Der Senat spart sich das geplante Archäologische Zentrum am Petriplatz in Mitte – vorerst. Die Mittel für den Neubau sind in der Haushaltsplanung für dieses und das kommende Jahr nicht eingestellt.

Von Ralf Schönball
Gelandet.Im September posieren die Fraktionsmitglieder im Abgeordnetenhaus.

Kurzzeitig mussten die Piraten sogar fürchten, zu viel Erfolg zu haben: Bei den letzten Prognosen vor der Berliner Wahl lagen sie bei neun Prozent. Aufgestellt hatten sie aber nur 15 Kandidaten, so dass Sitze leer geblieben wären, wären einzelne Kandidaten abgesprungen.

Kirchen und Sozialverbände lehnen Abschiebegefängnis am neuen Flughafen ab Asylsuchende sollen in Schönefeld ein Schnellverfahren durchlaufen.

Von Philipp Lichterbeck
Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist schon immer umstritten. Nachdem bekannt geworden ist, dass auch Berliner Behörden bei der Verbrecherjagd umfangreiche Handyverbindungsdaten ausgewertet hat, kommt die Debatte wieder in Schwung.

Die Ermittlungsbehörden haben in weit größerem Ausmaß flächendeckend Handyverbindungsdaten bei der Strafverfolgung ausgewertet als bislang bekannt. Und das nicht nur in Berlin.

Von
  • Karin Christmann
  • Jörn Hasselmann
  • Lars von Törne
  • Stefan Jacobs
Entsorgt. Das Bild zeigt Gartenabfälle in einem Berliner Reste-Zentrum. Foto: dpa

Hat er’s nun gesagt oder nicht? Hat Peter Ramsauer den Friedhof Friedrichsfelde im Rahmen seiner Bemühung, das Marx-Engels-Forum vom Marx-Engels-Denkmal zu befreien, tatsächlich „so eine Art sozialistisches Reste-Zentrum“ genannt, wie die „Berliner Morgenpost“ schreibt?

DER FALLAm Montag beschäftigt sich der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses auf Antrag der Grünen mit der umstrittenen Videoüberwachung des einst besetzten Hauses an der Friedrichshainer Liebigstraße 14. Nach der Räumung des Gebäudes im Februar 2011 hatte es die Polizei vom Dach einer benachbarten Schule aus mit zumindest einer Videokamera heimlich überwacht.

Sonntagabend gegen halb neun, in der U9 zwischen Kurfürstendamm und Berliner Straße. Drei Jungs mit akkuraten Kurzhaarschnitten, vielleicht 15 oder 16 Jahre alt, werfen sich in die Polster der Bahn.

Von Daniela Martens

Unfreundlich und ruppig – so schlimm wie ihr Ruf sind die Berliner nicht. Nur wortkarg und missmutig, wenn sie einander erstmals begegnen. Um ihren Ruf zu verbessern, müssten die Bürger der Stadt eigentlich nur eins tun: miteinander reden.

Von Johannes Schneider
Das Banner an der Hausfassade ist weithin sichtbar. Immer wieder bleiben Passanten stehen und lesen, was in roten Buchstaben auf weißem Grund über ihren Köpfen prangt.

"Nun gibt es statt 1300 Clubs in dieser Stadt nur noch 1299. Welch Verlust für die Generation 'Wir feiern nur an Tagen, die auf -tag enden - und Mittwochs.'" Das schreibt eine Tagesspiegel-Leserin. Beteiligen auch Sie sich an der Debatte zum Thema Clubsterben.

Von Christoph Spangenberg

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf hat eine neue Heimat gefunden: Am 22. Januar öffnet es in der Villa Oppenheim – einem Schmuckstück am Schloss.

Von Cay Dobberke

Berlins Bezirke gehen unterschiedlich mit Vorgaben für Kürzungen um Pankow schließt Kultureinrichtungen – für Kreuzberg ist das ein Tabu.

Von Fatina Keilani

Die Autoinsassen hatten großes Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist: Ein Unbekannter hat am Mittwochabend einen Kleinpflasterstein von der Spandauer-Damm-Brücke in Charlottenburg hinunter auf die Stadtautobahn geworfen. Der Stein traf gegen 18.

Selten wie der Panda. Die Seychellenpalme und ihre 7,5 Kilo schwere Nuss. Foto: dapd

Von einem Samen für den Vorstadtgarten kann nur bedingt die Rede sein, schließlich wiegt das gute Stück immerhin 7,5 Kilogramm. Deshalb sprechen sie im Botanischen Garten auch gleich in Superlativen: Vom „größten und schwersten Samen der Welt“ ist die Rede oder auch vom „Pandabären des Pflanzenreichs“, sagt Direktor Thomas Borsch.

Ein nordkoreanischer Diplomat ist am Sonntag von der Wasserschutzpolizei beim Schwarzangeln in Spandau erwischt worden. Die Wasserschutzpolizei war routinemäßig auf der Havel unterwegs, um Kontrollen zu machen.