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Vor dem SupraFab steht die SupraSwing: Die Schaukel steht für die Interdisziplinarität der Forschungen.
© Bernd Wannenmacher / FU
Tagesspiegel Plus

Neues 48-Millionen-Euro-Forschungszentrum: Der Ort, an dem ein Nasenspray gegen Corona entwickelt werden könnte

Alles Supra: Die Freie Universität Berlin eröffnet das SupraFab und will dort fachübergreifend forschen. Der Nutzen könnte groß sein.

Man stelle sich vor: Ein Virus dringt in den Körper ein. Es sucht mit den Auswölbungen seiner Außenhülle nach einem passenden Gegenstück, nach einer menschlichen Zelle, an die es andocken, die es krank machen kann. Passt nicht, hier auch nicht, aber da, die Puzzleteile fügen sich aneinander, die Verbindung steht – das Virus hat den Menschen infiziert.

Doch der Schein trügt: Das Virus ist einem Fake aufgesessen, hat sich an einer künstlich erzeugten Oberfläche, die der Zellwand sehr ähnelt, festgekrallt, und kommt nicht mehr los. Es ist unwirksam geworden. Der Trick mit der künstlich generierten Oberfläche, an der Forscherinnen und Forscher im am Montag eröffneten modernsten und neuesten Forschungsgebäude der Freien Universität noch arbeiten, dem rund 48 Millionen Euro teuren SupraFab in der Dahlemer Altensteinstraße 23A, könnte funktionieren.

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