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Tat im Wahn. Der Amokfahrer von der Tauentzienstraße soll an einer paranoiden Schizophrenie leiden. Er wurde in die Psychiatrie eingewiesen.
© dpa / Christoph Soeder
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Klinik statt Gefängnis: Für Opfer und Angehörige ist die Schuldunfähigkeit der Täter eine Belastung

Der Amokfahrer von der A100, der Weizsäcker-Mörder, der Täter vom Tauentzien: Sie alle kamen in die Psychiatrie. Hinterbliebene sind häufig fassungslos.

| Update:

Der schwarze Opel Astra jagte mit 117 Stundenkilometern und in Schlangenlinie über die Stadtautobahn. Am Dienstag, 19. August 2020, gegen 18.30 Uhr machte Sarmad A. regelrecht Jagd auf Motorräder und Autos. Zwischen den Anschlussstellen Detmolder Straße und Alboinstraße rammte der 30-jährige abgelehnte Asylbewerber aus dem Irak Autos, zwei Motorräder und einen Roller. Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer, ein Motorradfahrer erlitt schwerste Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule. Nach dem letzten Angriff stieg A. aus seinem Auto, rollte einen Gebetsteppich aus und betete.

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