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968-Seiten-Gutachten über den BND : Das Geheimnis um das geschwärzte Land aus Kapitel 6

Es soll ein Projekt sein, das Transparenz schafft. Dann stößt der Historiker Holger M. Meding im BND-Archiv auf Informationen, deren Veröffentlichung Leben gefährden könnte.

Von Georg Ismar

| Update:

Pullach ist für Holger M. Meding kein Sehnsuchtsort geworden. Hinter der grauen Mauer mit dem Bundesadler und dem blauen Schriftzug „Bundesnachrichtendienst“ auf der Wiese davor begannen für ihn die Leiden eines Historikers. Er hat in seinem Forscherleben schon Zeitzeugen getroffen, bei denen in Buenos Aires eine Büste von Adolf Hitler auf dem Kaminsims stand, er kennt unsortierte Archive, quälendes Warten auf die Freigabe von Dokumenten. Nichts aber ging ihm so an die Nerven wie die Reisen in die bayerische Provinz. Und die Verhandlungen, die sich anschlossen, bis hinauf ins Kanzleramt.

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