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Vermisst, verschleppt, verschwunden: Sophia Huang Xueqin, Peng Shuai, Ai Weiwei, Jack Ma, Fang Bin, Gui Minhai, Rahile Dawut (von links unten, im Uhrzeigersinn).
© Imago (2); dpa (2); Youtube (2); Lisa Ross; Montage: TSP/Kostrzynski
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Volksrepublik der Vermissten: Wie China Menschen verschwinden lässt

Monatelang fehlt jede Spur. Dann tauchen sie wieder auf. Sprechen plötzlich die Sprache der Partei. Oder gar nicht mehr. In China können Dissidenten, Journalisten oder Promis einfach verschwinden.

Ein schwarzes Loch. So beschreibt Ai Weiwei in seiner Autobiografie den Unort, in dem man ihn von April 2011 an für 81 Tage verschwinden ließ. Abgeschnitten von der Außenwelt, in einem geheimen Pekinger Gefängnis, fristete der Künstler ein Dasein banaler Einsamkeit. Seine Erlebnisse verarbeitete er später in Fiberglas-Nachbildungen seiner Zelle: Häftling Ai auf einer Matratze, auf dem Klo, unter der Dusche. Nie weichen die Bewacher von seiner Seite.

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