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Yayoi Kusama im Gropiusbau: Die Spätentdeckte

Jahrzehntelang interessierte sich kaum jemand für ihr Werk. Doch im Rentenalter wurden Yayoi Kusama, Ruth Wolf-Rehfeldt und Ingrid Wiener zu Superstars.

Es ist die letzte Möglichkeit zum Gespräch; am nächsten Tag geht sie für vier Wochen in ihr Retreat. Dafür fährt Ruth Wolf-Rehfeldt nicht ins teure Spa – sie bleibt einfach vier Wochen lang zu Hause. Den Buddhismus hat sie nach der Wende entdeckt, zur selben Zeit, als sie aufhörte, Kunst zu machen. RWR, wie viele sie nennen, sah die Notwendigkeit nicht mehr. In der DDR hatte sie mit ihrer grafischen Schreibmaschinenkunst Grenzen überschritten, Grenzen zwischen Kunst und Poesie, zwischen Ländern und Systemen. Auch wenn sie selbst nicht nach Mexiko oder New York reisen konnte, ihre Mail Art flog überall hin. Nun, da die Grenzen offen waren, stellte sie fest: Es gibt schon so viel Kunst. Warum dann noch mehr?

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