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Ein russischer Separatist inspiziert zerstörte Gebäude im eroberten Sjewjerodonezk.
© Imago/Itar-Tass
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Russlands teuer bezahlter Etappensieg: Was auf den Rückzug der Ukraine in Sjewjerodonezk folgt

Die Entscheidung des Generalstabs in Kiew soll vor allem taktische Gründe haben. So schwierig die Situation auch ist: Ein Ziel haben die Ukrainer definitiv erreicht.

Seit drei Wochen kämpften die ukrainischen Truppen einen immer aussichtsloser werdenden Kampf gegen eine russische Übermacht in der Stadt Sjewjerodonezk. Als es Russland dann vor zehn Tagen gelang, auch die dritte Brücke über den Fluss Siwerskyj Donez zu zerstören, rechneten Militärexperten mit dem Fall des einstigen ukrainischen Verwaltungssitzes in der Region Luhansk binnen weniger Tage.

Bis zum Freitag dauerte der Widerstand noch an. Nun hat der ukrainische Generalstab den Rückzug der Truppen in die benachbarte Stadt Lyssytschansk angeordnet.

„Es ist jetzt eine Situation, in der es keinen Sinn macht, in zerschlagenen Stellungen auszuharren“, sagte Serhij Hajdaj, der Gouverneur der Region Luhansk. „Deshalb haben unsere Verteidiger, die dort sind, bereits den Befehl erhalten, sich in neue Positionen zurückzuziehen.“ Von dort aus sollen sie den russischen Truppen weiter „Schaden zufügen“.

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