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ARCHIV - 17.04.2021, Berlin: Eine Hebamme tastet in ihrer Praxis den Bauch einer schwangeren Frau ab. Mit der Akademisierung der Hebammen-Ausbildung sind die Bewerbungen an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen enorm hoch. (zu dpa "NRW-Verband: Ansturm auf Hebammen-Studiengang") Foto: Annette Riedl/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
© Foto: Annette Riedl/dpa
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Ein Parasit, der von Katzen oder über ungewaschenes Obst übertragen wird: Wie sinnvoll ist der Toxoplasmose-Test für Schwangere?

In der Schwangerschaft kann eine Infektion mit Toxoplasmose für das Ungeborene gefährlich werden. Aber ist der kostenpflichtige Test wirklich nötig?

Es sind mikroskopisch kleine Parasiten, vor denen auch der Mensch nicht verschont bleibt: Etwa 30 bis 50 Prozent der in Deutschland lebenden Personen infiziert sich irgendwann einmal mit Toxoplasma gondii, einem Einzeller, dessen Form an eine Mondsichel erinnert. Es kann beim Essen von ungewaschenem Obst und Gemüse passieren oder beim Verzehr von rohem oder nicht ganz durchgebratenem Fleisch, Muscheln oder nichtpasteurisierter Ziegenmilch. Auch beim Kontakt mit Gartenerde oder Katzenkot, etwa beim Reinigen von Katzentoiletten, gelingt es dem Parasiten mitunter, in den menschlichen Körper zu gelangen.

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