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Melek Bektaş bei einer Trauerfeier für ihren Sohn.
© Robert Schlesinger / picture alliance / dpa
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Die Mordakte Burak Bektaş : Dünne Spuren, einige Lücken, fehlende Beweise und ein Nazi-Verdacht

Vor zehn Jahren wurde Burak Bektaş in Neukölln erschossen. Die Familie vermutet eine rassistische Tat. Nun haben die Ermittler noch einmal alles neu aufgerollt.

Es gibt ein Foto von Burak Bektaş, auf dem er mit festem Blick in die Kamera schaut. Die dunkelblonden Haare, oben etwas länger als an den Seiten, sind streng gekämmt, die Stirn leicht gerunzelt. Fast skeptisch blicken Buraks braune Augen, ernst. Dabei war Burak Bektaş das genaue Gegenteil. „Wo Burak war, war Leben“, sagt seine Mutter, Melek Bektaş. „Zu Hause war eine ganz andere Atmosphäre, wenn er kam - er war ein Mensch, der immer Späße machte, lachte, Witze erzählte. Einfach ein ganz liebevoller Junge.“

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