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© Bryan Smith/Zuma/dpa
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„Es ist die bedrohlichste Situation, die ich je erlebt habe“: Zehn Ukrainer erzählen, was Putins Kriegserklärung für sie bedeutet

Ruhe und Ohnmacht, Hoffnung und Angst. Die Stimmung in der Ukraine ist schwer zu greifen. Wir haben Menschen aus dem ganzen Land gefragt, was sie umtreibt.

Am Tag nach Wladimir Putins historischer Fernsehansprache scheint in Slowjansk, einer Stadt im ukrainisch kontrollierten Teil von Donezk, alles ruhig, schildert Tim Bohse per Whatsapp-Anruf. Der Deutsche, der seit 2014 für das Ostukraine-Programm des Vereins „Deutsch-Russischer Austausch“ arbeitet, blickt aus dem Fenster der Wohnung, die er im Zentrum Slowjansks angemietet hat, nur etwa 60 Kilometer von den pro-russischen Separatistengebieten der Region entfernt. Die Stimmung beschreibt Bohse als eine Art ominöse Stille. „Ich sehe hier ein Blumengeschäft, an dem gerade eine Mutter mit Kind vorbeiläuft, die Kiosks und Läden sind geöffnet, der Verkehr wirkt normal. Es herrscht ein Gefühl basalen Schutzes, weil die ukrainische Armee hier präsent ist.“

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