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© imago images (2), Ivo Scholz / Bern Welcome, mauritius images / Sergio Monti / Alamy

Städte, in denen nicht jeder urlaubt : Sechs persönliche Tipps aus unserer Reiseredaktion

Als Ferienziele rangieren Orte wie Bern, Burgos oder Bukarest unter ferner liefen. Ständig stehen sie im Schatten ihrer Konkurrenz. So ungerecht!

Von
  • Esther Kogelboom
  • Moritz Honert
  • Cornelius Dieckmann
  • Susanne Kippenberger
  • Julian Theilen
  • Dennis Pohl

In London war jeder schon mal, ebenso in Prag oder Hamburg. Dabei haben die Städte aus der zweiten Reihe auch jede Menge zu bieten und sind oft viel weniger überlaufen. Hier präsentieren wir unsere ganz persönlichen Highlights aus der „B-Auswahl“.


Bern

„Berner sind langsam“, schreibt die „Neue Zürcher Zeitung“. Mit nur 3,8 Kilometern pro Stunde schleichen die Menschen angeblich umher, das habe ein Psychologe gemessen (Singapur: 6,2 km/h). Mit dieser Information im Köpf fühlt sich ein Wochenende an der Aare so an, als sei man – wirklich wahres Klischee – Teil einer Zeitlupenperformance.

Fahrradfahren mit der Mietkiste geht quälend langsam, zumindest bergauf. Hier thront das Zentrum Paul Klee an der treffenden Adresse „Monument im Fruchtland 3“. Drei Wellen hat Renzo Piano an die Autobahn gesetzt, hier rauscht kein Meer, sondern leise der Verkehr. Ein Ort der Stille soll das Museum sein. Und so kann man das Handy getrost im Schließfach lassen und in der Freundschaftsgeschichte Klees mit dem Maler Wassily Kandinsky versinken.

Die Altstadt ist der historische Stadtkern der Schweizer Bundesstadt Bern.
© mauritius images / CM8k

Bern ist wie ein Schichtsalat, es gibt gleich mehrere Etagen der Stadt: Manchmal enden schmale Gassen an öffentlichen Fahrstühlen, die auf mehrere andere Level führen. Riesige Brücken verbinden das Zentrum mit dem Rest der Stadt. Auf den Zwischenebenen sind kleine Grünflächen, meistens mit Außengastronomie, Spielzeugverleih und Bücherbude. Wer erst eine Einladung zum Nichtstun braucht – die Stadt macht es einem leicht.

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Einen guten Überblick liefert der Rosengarten. Das Türkis des Aarebogens ist gut sichtbar, bei klarem Wetter schweift der Blick über den Espressotassenrand bis zum Alpenpanorama. In dem kleinen Park üben sommertags Yogis Shavasana, die Totenhaltung – auch hier: nur keine Hektik. Allein vom Zusehen von der Terrasse des kleinen Cafés verlangsamt sich der Puls. „Numme nid gesprängt“, sagt man hier. Bitte nicht so hastig.

Numme nid gesprängt, sagt man. Bitte nicht so hastig

Eine ideale Umgebung für Behörden: Die Bundesstadt ist auch das größte Verwaltungszentrum der Schweiz. Dieser Geist ist spürbar, fast fühlt man sich ordentlich abgeheftet und irgendwie sortierter. Ein sehr angenehmer Zustand, besonders, wenn man ihn mit etwas weißer Luftschokolade paart, jener Sorte, die so schön auf der Zunge knistert.

Drei junge Menschen beim Schwimmen in der Aare bei Bern
© Ivo Scholz / Bern Welcome

Das Wappentier, das Bern mit Berlin teilt, an dem die Gemächlichkeit also nicht liegen kann, macht sich rar. Ein paar andere Touristen schauen suchend in den Graben. Der Bär ist nicht los.

Ihren Verwaltungsstaub spülen die Menschen beim Flussschwimmen ab. Ungefährlich ist das nicht, deshalb hat die Stadt die Kampagne „Aare you safe?“ gestartet. Ein jeder möge sich erst behutsam mit einigen Spritzern „annetzen“, statt direkt reinzuspringen. Es gibt sogar Schwimmtaschen, die im Wasser zu einer Art Boje werden und an die man sich klammern kann. Denn die Aare fließt in geradezu atemberaubendem Tempo: mit zehn Kilometern pro Stunde. Gar nicht so leicht, den passenden Ausstieg nicht zu verpassen, sonst wird man womöglich irgendwann als platte Flunder in die Nordsee gespült.


Bonn

Wenn wir damals gefragt wurden, wie das so sei, in den 80ern und 90ern in Bonn aufzuwachsen, zuckten wir die Schultern. München war spießig, Hannover hässlich, Berlin aufregend – und Bonn? Gute Frage. Und das waren die Jahre vor dem Abstieg. Bevor Bonn den Titel Hauptstadt verlor und von den Karten der „Tagesschau“ verschwand. Kurz danach begann der Kabarettist Sebastian Krämer mal eine Stand-up-Nummer mit den Worten: „Ich würde … Bonn angreifen. Damit rechnet keiner. Manche wissen gar nicht, dass es diese Ortschaft überhaupt noch gibt.“

Die Menschen sind von ausgemachter Freundlichkeit

Aber Bonn existiert immer noch, seit inzwischen 2032 Jahren, und wenn man heute zurückkehrt, ist man schon erstaunt, warum man damals so harsch mit der 330.000-Einwohner-Stadt ins Gericht ging. Die Menschen sind von ausgemachter Freundlichkeit, sogar beim Bäcker, wo man anders als in Berlin verlässlich krosses Backwerk bekommt und nicht mal angemotzt wird, wenn man „normale Brötchen“ bestellt. Kein Busfahrer knallt einem hier die Türen vor der Nase zu.

Der Marktplatz in Bonn stammt noch aus dem 11. Jahrhundert.
© Getty Images/iStockphoto

Kommt man im Frühling, wogt in der Altstadt ein Meer aus rosa Kirschblüten wie in Tokio, kommt man im Herbst, leuchten die Hügel des Siebengebirges und des Venusberges zu beiden Seiten des Rheins so rot und orange wie die Wälder von Neuengland im Indian Summer. Die Wanderrouten darin führen zu Burgruinen wie der Löwenburg, von der aus man beim Picknick über den mächtigen Rhein bis hinüber in die Eifel schauen kann. Wer sich auskennt, hat sich dafür beim Loslaufen in Rhöndorf mit Herrentorte von Profittlich eingedeckt. Wie gut die ist? Sagen wir mal so: Die von Sacher fasst man danach nicht mehr an.

Finger weg vom Kölsch!

Kinder schleppt man bei gutem Wetter gerne in den Wald- und Wildpark Rolandseck, vielleicht sind sie danach sogar gewillt, das architektonisch beeindruckende Arp-Museum nebenan zu besuchen. Bei schlechtem Wetter kann man im Zoologischen Forschungsmuseum Koenig exotische Tiere gucken. Wem das noch zu gewöhnlich ist, fährt zur Nibelungenhalle an der Drachenburg, wo es Nachbildungen diverser Lindwürmer aus der Siegfriedsage zu bestaunen gibt.

Ach so, und Finger weg vom Kölsch! Das süße Gebräu in den putzigen Gläsern täuscht Harmlosigkeit vor, macht aber üble Kopfschmerzen.


Burgos

In Burgos steht eine der prächtigsten Kathedralen Spaniens.
© imago images / Agencia EFE

Komisch, dass es alle nach Santiago de Compostela zieht. Warum nicht in Burgos bleiben? Eine hübsche Stadt am Jakobsweg, nicht so von Massen überlaufen. Obwohl es die vielleicht schönste Kathedrale auf der ganzen Pilgerroute im Norden Spaniens zu bieten hat – feinste Gotik, hell und elegant, trotz gigantischer Maße. Die hat den Weltkulturerbe-Titel verdient.

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Ein Kloster gibt’s sogar auch, am Rande der Stadt. Pilger, wenn ihr euch bewegen wollt, könnt ihr das auch in Burgos tun! Rot leuchtet der Mohn den Weg die Treppen hoch zur Burgruine, die einen herrlichen Blick über die Altstadt bietet. Wieder unten, spaziert man durch die Gässchen, hier ein Plätzchen, dort ein Kirchlein, zur Stärkung ein Kaffee mit Törtchen an der bunten Plaza Mayor.

Schwätzchen halten, spielen, Karussell fahren

Die natürliche Fortbewegungsart der Provinzhauptstadt ist das Flanieren, durch die am Río Arlanzón gelegenen Parks, die von Platanen gesäumten Promenaden, durch die alle Einwohner zu kommen scheinen, Schwätzchen halten, spielen. Auf dem historischen Karussell drehen sich die Pferde im Galopp. Am Abend lässt man sich im La Favorita nieder und wischt das himmlische Rührei mit Trüffeln, Steinpilzen und Sahne, das in der Pfanne auf dem Tisch stockt, mit knusprigem Brot auf. Wer danach noch kann, bestellt Ochsenschwanz zum Nachtisch. Und niemand muss am Ende nach Hause wandern: Burgos ist gut mit der Bahn angebunden.


Bergamo

Die Piazza Vecchia in Bergamo entstand Mitte des 15. Jahrhunderts.
© mauritius images / Sergio Monti / Alamy

Diese feine lombardische Stadt, die 2020 aus den traurigsten Gründen viral ging, liegt im Schatten des nur 50 Kilometer entfernten Mailand. Die Millionenmetropole hat die Mode, den Prachtdom, da Vincis „Abendmahl“ – den zugkräftigen Namen. Aber was heißt hier „im Schatten“? Bergamo überragt Mailand!

Konzentriert wie ein Wimmelbild

Die grenzalpine Siedlung besteht aus zweien: unten eine eher prosaische, die in die Fläche geht, oben die wunderschöne Altstadt, untermauert von der venezianischen Rundumbefestigung aus dem 16. Jahrhundert. Man besteigt eine Standseilbahn und findet sich in der Città Alta wieder, auf einer Erhebung errichtet, die mit 380 Metern weit von vierstelligen Gipfelhöhen entfernt ist, geografisch aber noch zu den Alpen zählt. Dank der baulichen Einschränkungen ist das obere Bergamo konzentriert wie ein Wimmelbild. Die kopfsteingepflasterten Gassen sind eng, der Ausblick am Rand erhaben. Alles ist begehbar, Autos spielen eine untergeordnete Rolle. Sehenswürdig sind die einfachen Hausfassaden, die bogenreichen Hinterhöfe, das Auf und Ab der Straßen.

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Im Zentrum der vollständig denkmalgeschützten Oberstadt liegt die spätmittelalterliche Piazza Vecchia, an die das historische Rathaus und der Stadtturm grenzen. Hier dürfe man keinen Stein verrücken, urteilte Le Corbusier, die Perfektion sei sonst beschädigt. Spektakulär ist auch die benachbarte Cappella Colleoni – steinerne Renaissance. Ein Plan ist zur Erkundung nicht notwendig, man wird auch spontan umfassend fündig. Unausweichlich ist die ortstypische Polenta, „typisch süß von Bergamo“, wie die Ladenschilder auf Deutsch informieren. Die Vielsprachigkeit bezeugt, dass Bergamo kein Geheimtipp ist – und mehr als der Corona-Patient, als der es jüngst berüchtigt wurde. Nach Mailand kann man hinterher immer noch.


Bernburg

Als das Ausflugsschiff „Saalefee“ in der Nachmittagssonne gemütlich an grünen Weiden vorbeischippert, sind am Horizont Fabriktürme zu erkennen. „Da hat mein Opa gearbeitet“, ruft ein Jugendlicher ganz aufgeregt und grinst stolz in die Runde an Deck. In dieser Stadt mit seinen 32.000 Einwohnern, das wird schnell klar, haben fast alle irgendein Familienmitglied, das „weißes Gold“ abgebaut hat, jenes Salz und Soda, also die Rohstoffe, die Bernburg wohlhabend und bekannt gemacht haben.

Bernburg liegt im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.
© mauritius images / Lukas Petereit

Eine Idylle – 40 Kilometer von Magdeburg

Mehrere Hundert Jahre zuvor war Bernburg eine Residenzstadt, noch heute schimmert der Glanz alter Tage in der Architektur der Altstadt. Gründerzeit-Optik mischt sich vereinzelt mit Fachwerkhäusern – die Fassaden sind stets saniert und nicht selten bunt. Eine Idylle, für die Reisende den Abstecher 40 Kilometer südlich von Magdeburg gern auf sich nehmen.

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Für einen kurzen Aufenthalt in Bernburg gilt: je näher am Wasser, desto besser. Auf der Westseite der Saale ziehen sich große und gepflegte Parks entlang, grüne Lungen für die Weißgold-Arbeiterklasse. Betagte Herren machen hier einen Spaziergang, Jugendliche hören über blecherne Handyboxen Musik.

147 Stufen geht es hinauf auf den Eulenspiegelturm

Gegenüber, auf der Ostseite der Saale, liegt das Prunkstück und der Namensgeber der Stadt – das Schloss Bernburg, ein Renaissance-Komplex mit lauter Türmen und Zinnen. Heute befindet sich ein Museum in den alten Gemäuern, Hartgesottene schauen sich die Ausstellung der Folterwerkzeuge an. 147 Treppenstufen hinauf mühen sich die Besucher zum Eulenspiegelturm, begleitet vom Tourguide in schwarz-gelbem Kostüm. Er imitiert die Mätzchen, mit denen der mittelalterliche Schelm den Grafen der Burg in den Wahnsinn getrieben haben soll. Das Turmfenster in 38 Metern Höhe belohnt die Besucher dann für den Aufstieg mit einem malerischen Blick auf Saale und angrenzenden Auwald.

Till Eulenspiegel soll auf dem Schloss Bernburg sein Unwesen getrieben haben.
© picture alliance / ZB/euroluftbild.de

Noch beeindruckender ist der Blick von unten auf die übermächtige Burg, deren Gemäuer sich in der ruhigen Saale spiegeln. Am Flussrand sitzt oft ein einsamer Angler, der zwei Ruten im Wasser hängen hat. Die Wasserqualität sei sehr gut, erzählt der Mann, er fange hier Hechte, Forellen, manchmal Flusskrebse. Im Sommer sollen sogar kleine Schwimmeinheiten der Einwohner möglich sein. Das war beileibe nicht immer so: Zu DDR-Zeiten war die Saale noch eine giftige Kloake, die bei starken Windböen Schaum mit Chemikalien hoch ins Stadtzentrum schleuderte.

Eine Runde Berlin mit dem Rapper Megaloh Der Podcast vom Tagesspiegel-Checkpoint

Für wen das Heute in Bernburg zu sehr nach heile Welt klingt, geht zum „Hotel Wien“ am alten Marktplatz. In dem Kulturzentrum finden normalerweise Rock- und Punkkonzerte statt, in der Vitrine liegen schriftliche Solidaritätsbekundungen mit Seenotrettern und Besetzern des Hambacher Forsts aus. Es ist ein leichtes Zucken in der sonst so properen Stadt, die Anarchie nicht so gerne hat. Vielleicht bietet sich danach ein Absacker in der erst vergangenes Jahr eröffneten Whisky-Kneipe „Double U7“ an, die von Schottenliebhabern aus dem Ort gegründet wurde. Ein Prost auf Bernburg.


Bukarest

In diesem historischen Jugendstilbau im Bukarester Stadtzentrum befindet sich heute ein Hotel.
© imago images/H. Tschanz-Hofmann

Im Taxi vom Flughafen Otopeni in die Innenstadt. Der Fahrer flucht, die Straßenverhältnisse sind bestenfalls bedenklich. Die Musik aus dem Radio ist im Zweifel zu laut, das Kunstfell auf den Sitzen und ums Lenkrad obligatorisch.

Triumphbogen, Art déco – als hätte jemand Paris konserviert

Draußen ziehen kleine rumänische Passt-schon-Bauten vorbei, vor denen sich die Nachbarschaft zum Schwätzchen trifft. Dann plötzlich ein riesiger Park mit prächtigen Alleen, die aussehen, als hätte jemand Paris konserviert. Ein Triumphbogen, grüne Art-déco-Zäune, Treiben, Platten, Hupkonzert, Stau.

Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens, ist ein Ort der Gleichzeitigkeit, der Gegensätze. Und Heimat einer Energie, die man in Europa nur noch selten findet. Wenig ist hier einfach nur, vieles wird, ist im Fluss, heraus aus einer bewegten Vergangenheit. Brandbomben, Diktatur, verheerende Erdbeben, kommunistische Umgestaltung, Revolution, Neuordnung, EU-Beitritt. Allein im vergangenen Jahrhundert. Das hat Wunden und Narben hinterlassen im Stadtbild.

Vier Architekturstile treffen sich hier

Läuft man etwa im Zentrum ein paar Meter mit offenen Augen, sieht man mindestens vier Architekturstile. Jugendstil-Prachtbauten, romantische Stadtvillen, sozialistischer Brutalismus, Investorenglas der 2000er Jahre. Man erkennt Straßenschilder wie in Paris und Betontristesse aus Nowosibirsk wieder. Alles nebeneinander, durcheinander, über- und ineinander. Manches brandneu, manches renoviert, mehr aber beinahe verfallen. Ein bisschen vielleicht wie Berlin vor 30 Jahren also, oder New York vor … ach, lassen wir das.

Denn Bukarest hat seine ganz eigene Atmosphäre. An jeder Ecke gibt es hier Zwischenräume, Leinwände für Ideen. Überall entsteht etwas, wird probiert, gemacht, gelebt. In grün überwucherten Innenhöfen, wo sich unter improvisierten Stromleitungen, die hier überall wie schwarze Girlanden die Straßen zieren, ein paar junge Leute an ihrer Version eines Restaurants probieren.

Hinter geschlossen Verwaltungsgebäuden, wo sich, ohne Schild oder Hinweis, in einer Art Stadtwald eine Bar angesiedelt hat. In verlassenen Kaufhäusern, wo für ein paar Wochen die rege Kunstszene zu Hause ist.

Um das alles zu erleben, sollte man wenig planen. Sondern einfach laufen und entdecken. Vielleicht mit der U-Bahn zur Station Obor. Dort auf den gleichnamigen Markt und unbedingt Mititei, die gegrillten Hackfleischbällchen, mit Kartoffeln probieren. Hier gibt’s die besten! Danach südlich der Soseaua Stefan cel Mare weiter durch das alte Wohnviertel, wo ein Hof grüner und schöner ist als der andere.

Von hier aus reichen Wegmarken: Piata Romana, Calea Victoriei, Gradina Eden, Pasajul Victoria, Gradinile Cismigiu. Auf dem Weg finden Sie genug für eine zweite Reise. Und nicht vergessen, am Abend auf dem Dach des Restaurants „Linea/Closer To The Moon“ ein Getränk zu nehmen, über die Blechdächer zu schauen – und sich zu versprechen, schnell wiederzukommen.

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